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Pressemitteilung

Mit gespaltener Zunge

Kritik an widersprüchlichen aktuellen Aussagen Westphals und Auernhammers zum Straßenbau

Es drängt sich der Verdacht auf, dass MdB Artur Auernhammer und Landrat Westphal in Sachen Umbau Hörnleinkreuzung mit "gespaltener Zunge" sprächen. Dies erklären die drei Vertreter des Bürgerbegehrens „Geld sparen – Heimat bewahren – Stopp zum Maximalausbau der Hörnleinkreuzung“  Reinhard Ebert, Margit Kleemann und Walter Bengel – in einer Pressemitteilung. Sie untermauern diese Aussage mit Zitaten, die der hiesige Bundestagsabgeordnete und der Landrat vor ziemlich genau einem Jahr bei ihrem Besuch im Februar 2025 in der Gemeinde Westheim tätigten.
Die Gemeinde Westheim versucht seit Jahrzehnten, eine Umfahrung für die durch den Hauptort führende B466 zu erreichen; dabei sind seit langem sogar alle Grundstücksfragen gelöst. Dennoch unterrichteten Auernhammer, Westphal und der bayerische Verkehrsminister Bernreuther bei ihrem Besuch den aktuellen Bürgermeister Weigel sowie dessen beide Amtsvorgänger darüber, dass keine Chance auf Realisierung der Umfahrung bestehe.
Auernhammer und Westphal begründeten dies unter anderem damit – wörtlich zitiert – dass "die finanzielle Situation nicht rosig" und "die Zeit der großen Straßenbaumaßnahmen eher vorbei sei". In den jüngsten Verlautbarungen zur Hörnleinkreuzung behaupten beide aktuell jedoch genau das Gegenteil. Und das obwohl die B466-Umfahrung von Westheim mit maximal ca. 17 Millionen Euro lediglich auf ca. ein Drittel der Kosten der Hörnleinkreuzung beziffert werde, so die drei ÖDP-Kreistagsmitglieder.
"Heute so, morgen so" – die seitens Auernhammers und Westphals den Vertretern des Bürgerbegehrens unterstellte "Infragestellung der Glaubwürdigkeit staatlicher Entscheidungsprozesse" falle vollständig auf sie selbst zurück, schlussfolgern Ebert, Kleemann und Bengel. "Blockadehaltung, Investitionsstau" – alles Begriffe aus der Pressemitteilung Auernhammers – die Westheimer schlucken das wohl schon. 
"Zum Thema Straßenbau in kurzer Zeit völlig gegensätzliche Aussagen - es entsteht der Eindruck von politischer Beliebigkeit, Unzuverlässigkeit, ja willkürlicher Ungleichbehandlung" nach dem Motto "mit den Westheimern kann man's ja machen".

 

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