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ÖDP erinnert mit Mahnwache und Film an „Grenzen des Wachstums“

Aktion in Alesheim anlässlich des Ersterscheinens des Öko-Klassikers vor 50 Jahren

Mit einer Mahnwache erinnert die ÖDP an das Buch „Die Grenzen des Wachstums“, das vor 50 Jahren veröffentlicht wurde. Von links: Dr. Johannes Rank, Kilian Welser, Reinhard Ebert und Uwe

Vor 50 Jahren hat der Club of Rome den Wissenschaftsklassiker „Die Grenzen des Wachstums“ veröffentlicht. Mit einer Mahnwache am 25.08.2022 erinnerte der ÖDP-Kreisverband an die zentrale Botschaft von Prof. Dennis Meadows aus dem Jahr 1972: Auf einem begrenzten Planeten kein unbegrenztes Wachstum geben kann. Diese Erkenntnis sei „auch in Weißenburg und Gunzenhausen noch nicht angekommen“.

„Eine Abkehr vom Dogma der vermeintlich notwendigen ständigen Konsumsteigerung findet sich leider auch nicht im Ampel-Regierungsprogramm. Deswegen wollten wir mit unserer Gedenkaktion daran erinnern, dass eigentlich schon vor 50 Jahren das Wesentliche gesagt wurde“, so ÖDP-Kreisvorsitzende Kilian Welser.

Geändert habe sich aber fast nichts: „Im Gegenteil: Der Konsum hat sich vervielfacht, der Verbrauch von Flächen und Ressourcen steigt zunehmend weiter. In Weißenburg ist man nicht einmal bereit, auf das bisschen Teilstrecke der Westtangente zu verzichten kritisiert Reinhard Ebert. Auch in Ellingen plant man schon wieder ein flächenversiegelndes Großprojekt merkt Welser an und verweist zudem auf die unsinnigen Ausbaupläne der Staatsstraße im „Bärenloch“.

Das thematisiert die ÖDP trotz aller Dramatik auch mit einem komödiantischen Kurz-Film: Darin befindet sich das „Königlich Bayerische Amtsgericht“ plötzlich in der Gegenwart und in der Regierungszeit von Franz Josef Strauß und klärt die Frage „50 Jahre Grenzen des Wachstums“ – warum hat’s fast keiner gelesen? Zu sehen ab sofort auf www.oedp-bayern.de 

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