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Pressemitteilung „ÖDP wirkt“

„Auch 2020 hat die ÖDP wieder gewirkt“ – in einer Pressemitteilung zum Jahreswechsel zeigt sich die

ÖDP im Landkreis um die Vorstandsmitglieder Reinhard Ebert, Simon Scherer und Kilian Welser sehr

zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr 2020.

Sowohl das Bürgerbegehren „Heimat bewahren – Stopp B13-Umfahrung Schlungenhof“ vom Januar
als auch ab der Jahresmitte die intensive Beteiligung der ÖDP am starken Widerstand gegen CenterParcs bei Langlau seien zwei absolute Schwerpunkte der Arbeit des Kreisverbandes gewesen wo große Erfolge bzw. Fortschritte zu verzeichnen waren.

Dass sich langer Atem lohne, zeige der Fall der drei neuen Photovoltaikanlagen auf Liegenschaften des Landkreises. Die Anlagen auf dem Hauptgebäude des Landratsamtes, dem Erweiterungsgebäude der Realschule Weißenburg – beide unlängst fertiggestellt – und auf zwei Gebäuden des Gymnasiums Weißenburg – noch in Arbeit – gehen auf einen Antrag der ÖDP-Kreistagsfraktion noch aus dem Jahr 2018 zurück. Leider habe die Behandlung des Antrages 2019 „etwas geruckelt und gestockt“ – aber es gelte „Ende gut – alles gut“, so der Vorsitzende der ÖDP-Kreistagsfraktion Ebert zufrieden. „Damit wird durch neue Solarstromanlagen auf den Dächern der Landkreisgebäude mit einer Maximalleistung von circa 230 kWpeak zusätzlich mehr als 200.000 kWh erneuerbaren Stroms pro Jahr erzeugt, was für die Versorgung von 50 Haushalte ausreicht“ bilanziert er abschließend.

Auch die Zusammenarbeit mit den neuen ÖDP-Kreisräten Margit Kleemann und Walter Bengel habe sich sehr gut eingespielt. Seit der Kreistagswahl im März sind die wertkonservativen Ökodemokraten im Landkreis erstmals mit einer dreiköpfigen Fraktion im Gremium vertreten und auch in allen Ausschüssen vertreten.

Zudem seien in 2020 weitere Punkte des Artenschutz-Volksbegehrens umgesetzt worden wie z.B. die Ausweisung von weiteren Naturwaldflächen.

Letztendlich gelte auch in der Politik die Philosophie „An ihren Taten – sprich ihren Anträgen und ihrem Abstimmungsverhalten – sollt ihr sie erkennen“. Mittlerweile sei es schmückender Brauch nahezu aller Parteien, über Umweltpolitik und Nachhaltigkeit wohlfeil zu reden – leider sehe aber der politische Alltag dann viel zu oft anders aus. Der Beitritt zu schönklingenden Bündnissen und Initiativen und die Schaffung von zusätzlichen Gremien verbessere an sich noch gar nichts – was am Ende herauskomme sei entscheidend – und dies sei oft kläglich wenig. Die ÖDP werde hier weiterhin wachsam sein nach dem Motto „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“.